Anmeldung lohnt sich!

»Aktuelle Themen, ausgewählte Referenten, Sichern Sie sich Wissensvorteile!«

Podo-Logisch!?

» Klug sein besteht zur Hälfte darin, zu wissen, was man nicht weiß.«

Konfuzius

Podo-Logie!?

»Sobald jemand in einer Sache Meister geworden ist, sollte er in einer neuen Sache Schüler werden.«

Gerhart Hauptmann

Wissen lohnt sich!

Podo aktuelles»Sobald jemand in einer Sache Meister geworden ist, sollte er in einer neuen Sache Schüler werden.«

Gerhart Hauptmann

Podo-Logisch!?

» Klug sein besteht zur Hälfte darin, zu wissen, was man nicht weiß.«

Konfuzius

Anmelden lohnt sich!

»Aktuelle Themen, ausgewählte Referenten, sichern Sie sich Wissensvorteile!«

Krankmeldung digital übermittelt

2023 gilt die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU)

 

Die klassische Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit (AU) auf gelbem Papier ist Geschichte. Seit dem 1. Januar 2023 ist der digitale Abruf von AU-Daten bei den Krankenkassen für Praxisinhaber und Krankenhäuser in allen Bundesländern verpflichtend. Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) ist ein neues Verfahren, das im Rahmen der Digitalisierung im Gesundheitswesen eingeführt wurde. Mitarbeitende haben weiterhin die Pflicht, ihre Arbeitsunfähigkeit zu melden, brauchen jedoch nun keine AU-Bescheinigung mehr in Papierform vorzulegen. Arbeitgeber müssen die eAU akzeptieren und dürfen keine papierbasierten Bescheinigungen mehr verlangen. Ausnahme: als gesetzlich vorgesehenes Beweismittel für Problemfälle.

Gründe für die Änderung

Die eAU ersetzt den „Papierkram“ und soll so die Ausstellung und Übermittlung von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen für alle Beteiligten vereinfachen. Diese Regel betrifft alle gesetzlich Krankenversicherten, sie gilt nicht für Arbeitnehmende mit privater Krankenversicherung.

Mit der eAU sollen insbesondere die bisher oft langen Wartezeiten in Arztpraxen und Krankenhäusern verkürzt werden, da die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung elektronisch an den Arbeitgeber übermittelt werden kann – was schneller geht und somit Zeit einspart. Die eAU bietet jedoch auch für Arbeitgeber Vorteile: Sie können die Bescheinigungen elektronisch erhalten und müssen nicht mehr auf die postalische Zustellung warten. Zudem können sie sich direkt an die Kassen wenden, wenn es Fragen zur Dauer oder Art der Arbeitsunfähigkeit gibt.

So funktioniert die elektronische Krankmeldung

  • Arzt meldet an die Krankenkasse: Zunächst sucht der erkrankte Mitarbeiter einen Arzt auf. Nach Feststellung der Arbeitsunfähigkeit übermittelt der Arzt die notwendigen Daten, die sich bisher auf der AU in Papierform fanden, elektronisch an die zuständige Krankenkasse des Mitarbeiters.
  • Mitarbeiter machen Meldung an den Arbeitgeber: Als nächstes muss der Mitarbeiter seinen Arbeitgeber über die festgestellte AU unterrichten (etwa telefonisch oder per E-Mail).
  • Datenabruf des Arbeitgebers bei der Krankenkasse: Nachdem der Arbeitgeber vom Mitarbeiter über die AU informiert wurde, ruft er, bzw. sein Steuerberater die Daten bei der Krankenkasse des Mitarbeiters ab. Diese hält folgende Informationen bereit: Name des Mitarbeiters, Beginn und Ende der AU, Datum der ärztlichen Feststellung der AU, Kennzeichnung als Erst- oder Folgemeldung sowie die Angabe, ob die AU möglichweise auf einem Arbeitsunfall oder sonstigen Unfall (oder deren Folgen) beruht.

Gilt das neue Verfahren der eAU auch für Minijobber?

Ja, auch Minijobber werden im elektronischen Verfahren berücksichtigt. Der Abruf der Daten durch den Arbeitgeber bei der zuständigen Krankenkasse erfolgt auch für Mitarbeitende, die auf 520-Euro-Basis beschäftigt sind. Aus diesem Grund müssen ab sofort auch Minijobber Angaben zu ihrer Krankenkasse machen (was bisher nicht erforderlich war).

Das Wichtigste auf einen Blick

Die Techniker-Krankenkasse hat auf Ihrer Internetseite eine detaillierte Beschreibung der Abläufe, die du hier aufrufen kannst.

Die aktuellen Podologie News im Überblick

Darf in der Praxis im Behandlungsraum ein Staubsauger zur Entfernung von Frässtaub und Nagelresten verwendet werden?

Darf in der Praxis im Behandlungsraum ein Staubsauger zur Entfernung von Frässtaub und Nagelresten verwendet werden?

Die KRINKO führt Saugen bewusst nicht als Reinigungsverfahren im medizinischen Bereich auf; in der einschlägigen Empfehlung heißt es:„Unter Reinigung wird ein Prozess zur Entfernung von Verunreinigungen (z. B. Staub, chemische Substanzen, Mikroorganismen, organische Substanzen) unter Verwendung von Wasser mit reinigungsverstärkenden Zusätzen (z.B. Detergenzien oder enzymatische Produkte) verstanden.“ Hier finden Sie einige Gedanken und Anregungen.

Mehr lesen

Arbeitszeiterfassung vs. Vertrauensarbeitszeit – vom Homeoffice zurück zur Stechuhr?

Arbeitszeiterfassung vs. Vertrauensarbeitszeit – vom Homeoffice zurück zur Stechuhr?

Um Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz zu vermeiden, hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) bereits im Jahr 2019 das so genannte „Stechuhr-Urteil“ verkündet. Nun, drei Jahre später, reagiert in Deutschland auch das Bundesarbeitsgericht (BAG) und legt eine höchstrichterliche Entscheidung zur Arbeitszeiterfassung vor.

Mehr lesen