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Digitalisierung in der podologischen Praxis

Die elektronische Heilmittelverordnung wird 2026 Pflicht

Die Digitalisierung der Gesundheitsbranche schreitet voran. Langsam, aber sicher. Schon seit einigen Jahren soll die Telematikinfrastruktur (TI) das deutsche Gesundheitssystem mitsamt der Heilmittelversorgung digitalisieren. Was/wann/wo/wie von analog auf digital umgestellt wird, regelt das eHealth-Gesetz. Nach dem E-Rezept (das die Medikamentenrezepte digitalisiert) und der eAU (die digitale Variante des „gelben Scheins“) sollen auch viele andere Verordnungen per TI übermittelt werden. Auch die Heilmittelverordnung wird dann zur elektronischen Verordnung (kurz eVO genannt).

Einführung der elektronischen Heilmittelverordnung (eVO)

Die eVO ermöglicht es, Heilmittel wie Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Podologie elektronisch zu verordnen und direkt an die entsprechenden Leistungserbringer zu übermitteln. So erleichtert sie die Verwaltung und Übermittlung von Heilmittelverordnungen und reduziert den Aufwand für manuelle Prozesse und Papierkram. Für Mediziner gehört die eVO mittlerweile zum Praxisalltag. Ab Juli 2026 ist sie auch für Heilmittelerbringende verpflichtend. Das bedeutet, dass ab diesem Zeitpunkt sämtliche Verordnungen von Heilmitteln elektronisch erfolgen müssen. Die Anbindung an die TI und damit der Einsatz von Praxisverwaltungssystemen (PVS) sind dann auch in der podologischen Praxis gesetzlich vorgegeben.

Was bedeutet das für dich als Podologin oder Podologe konkret in der Praxis?

Zunächst einmal wird die elektronische Verordnung viel schneller als bisher bei dir ankommen und die Versorgung deiner Patienten kann schneller starten. Außerdem ist die Übermittlung dank TI weit sicherer als bisher und Rezeptänderungen können nun weit schneller kommuniziert und durchgeführt werden. Damit Du als Heilmittelerbringer/-in überhaupt elektronische Heilmittelverordnungen abrufen kannst, ist der Anschluss an die TI Voraussetzung. Dafür benötigst du ein entsprechendes Praxisverwaltungssystem.

Gut vorbereitet für die Zukunft!

Damit du 2023 nicht von der elektronische Heilmittelverordnung überrascht wirst, sollest du dich schon heute mit der Digitalisierung deiner Praxis auseinandersetzen. Wie verläuft der rechtssichere Weg in die Zukunft – in Richtung digitale Praxis? Wie kannst du dich schon heute darauf vorbereiten?

Es gibt mittlerweile eine beachtliche Auswahl verschiedener PVS. Doch wie wählt man ein solches System aus? Und wie führt man es im laufenden Praxisbetrieb ein? Wie sieht es mit der Datensicherheit aus und was muss ich sonst beachten?

Wie man sich schon heute auf 2026 vorbereiten kann und was es dabei zu beachten gibt, verrät euch Mirja Trautmann am 15. November 2023 im podo consulting Online-SeminarDigitalisierung in der Podologie. Die Referentin kennt als Fachanwältin für Medizinrecht die Hürden des Datenschutzes in der Therapie und spricht dabei aus ihrer eigenen Erfahrung bei der Umstellung ihrer Rechtsanwaltskanzlei auf eine rein digitale und papierlose Kanzlei. In dem spannenden dreieinhalbstündigen Seminar bekommst du neben pragmatischen Experten-Tipps für die rechtssichere Digitalisierung deiner Praxis on Top auch noch 4 Fortbildungspunkte. Du kannst dich hier direkt anmelden.

Die aktuellen Podologie News im Überblick

Podologie 2030 – Podiumsdiskussion auf der BEAUTY Düsseldorf

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Auch gut zwanzig Jahre nach Einführung des Podologengesetzes werden das Berufsbild und die Zukunft der Podologie in Deutschland intensiv und immer noch kontrovers diskutiert. diskutierten. Am Samstagnachmittag, 1. April 2023, diskutiertenVertreterinnen und Vertreter von Verbänden, Podologieschulen und aus der Industrie: Andreas Greppmayr (B.Sc. Podiatry, Greppmayr GmbH), Dr. Annette Krützfeldt (Verband leitender Lehrkräfte an Podologieschulen), Klaus Rössler (Deutscher Verband für Podologie), Simeon Ruck (Hellmut Ruck GmbH) und Günter Westkamp (Podologe und Lehrer an der Völker-Schule Osnabrück).

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BEAUTY full Feet Stage – Podiumsdiskussion zur Zukunft der Podologie

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Auch gut zwanzig Jahre nach Einführung des Podologengesetzes werden das Berufsbild und die Zukunft der Podologie in Deutschland intensiv und immer noch kontrovers diskutiert. Angesichts drängender gesellschafts- und gesundheitspolitischer Themen wie Fachkräftemangel, Stellenwert von Gesundheitsfachberufen, Kooperation und interdisziplinäre Vernetzung nimmt die Diskussion deutlich an Fahrt auf.

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