Podo-Logisch!?

Podo aktuelles»Sobald jemand in einer Sache Meister geworden ist,
sollte er in einer neuen Sache Schüler werden.«

Gerhart Hauptmann

Podo-Logisch!?

» Klug sein besteht zur Hälfte darin,
zu wissen, was man nicht weiß.«

Konfuzius

Anmelden lohnt sich!

»Aktuelle Themen, ausgewählte Referenten,
Sichern Sie sich Wissensvorteile!«

Anmelden lohnt sich!

»Aktuelle Themen, ausgewählte Referenten,
Sichern Sie sich Wissensvorteile!«

Podo-Logisch!?

» Klug sein besteht zur Hälfte darin,
zu wissen, was man nicht weiß.«

Konfuzius

Podo-Logisch!?

»Sobald jemand in einer Sache Meister geworden ist,
sollte er in einer neuen Sache Schüler werden.«

Gerhart Hauptmann

Gemeinsamer Bundesausschuss (GB-A) und Medizinischer Dienst (MDK) wird transparenter

Bundesgesundheitsminister Spahn: „Medizinische Dienste werden unabhängiger, transparenter und patientenorientierter“

Kabinett beschließt Entwurf des MDK-Reformgesetzes


Berlin,  17. Juli 2019. 
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) soll künftig seine öffentlichen Sitzungen live im Internet übertragen sowie in einer Mediathek für einen späteren Abruf zur Verfügung stellen. Damit soll die Transparenz seiner Entscheidungen weiter verbessert werden.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das höchste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen.

Der G-BA erfüllt seine durch den Gesetzgeber übertragenen Aufgaben im Wesentlichen dadurch, dass er Richtlinien beschließt oder bereits bestehende aktualisiert, beispielsweise die Heilmittelrichtlinien. Diese Richtlinien stehen in der Rangfolge zwar unterhalb von Gesetzen (untergesetzlicher Normencharakter), sind aber dennoch für alle gesetzlich Krankenversicherten und Akteure im Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) rechtlich bindend. Sie gelten für die ambulante Behandlung bei niedergelassenen Ärzten, Zahnärzten, Therapeuten (bspw. Podologen) und Psychotherapeuten sowie bei Behandlungen in Krankenhäusern und Kliniken. Er bestimmt, welche medizinischen Leistungen die ca. 73 Millionen Versicherten beanspruchen können.
Zudem wird der Medizinische Dienst künftig organisatorisch von den Krankenkassen getrennt und soll als unabhängige Körperschaft des öffentlichen Rechts agieren. Zudem wird die Prüfung der Krankenhausabrechnung einheitlicher und transparenter gestaltet. So sollen strittige Kodier- und Abrechnungsfragen systematisch vermindert werden. Das sind Ziele des „Gesetzes für bessere und unabhängigere Prüfungen – MDK-Reformgesetz“, dessen Entwurf am 17. Juli 2019 vom Kabinett beschlossen wurde.


Bundesgesundheitsminister Jens Spahn
: „Die Patientinnen und Patienten müssen sich darauf verlassen können, dass der Medizinische Dienst neutral prüft und handelt. Um effektiv, glaubwürdig und handlungsfähig zu bleiben, wird der Medizinische Dienst daher unabhängig von den Krankenkassen organisiert. Auch bei den Krankenhausabrechnungen sorgen wir für mehr Transparenz. Gezieltere Prüfungen lassen mehr Zeit für eine gute Versorgung.“   

Organisationsreform MDK

  • Die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) stellen künftig keine Arbeitsgemeinschaften der Krankenkassen mehr dar, sondern werden als eigenständige Körperschaft des öffentlichen Rechts einheitlich unter der Bezeichnung „Medizinischer Dienst“ (MD) geführt.
  • Auch der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) wird vom GKV-Spitzenverband organisatorisch gelöst.
  • Die Besetzung der Verwaltungsräte der MD wird neu geregelt. Künftig werden auch Vertreter der Patientinnen und Patienten, der Pflegebedürftigen und der Verbraucher sowie der Ärzteschaft und der Pflegeberufe im Verwaltungsrat vertreten sein. 

Krankenhausabrechnungsprüfung

  • Künftig soll die Abrechnungs-Qualität eines Krankenhauses den Umfang der zulässigen Prüfungen durch die Krankenkassen bestimmen. Dazu wird ab dem Jahr 2020 eine maximale Prüfquote je Krankenhaus bestimmt, die den Umfang der Prüfungen begrenzt.
  • Eine schlechte Abrechnungsqualität hat negative finanzielle Konsequenzen für ein Krankenhaus.
  • Strittige Kodier- und Abrechnungsfragen werden systematisch reduziert. Dazu werden durch verschiedene Maßnahmen bestehende Blockaden des Schlichtungsausschusses auf Bundesebene aufgelöst.
  • Statt Strukturen und Ausstattungen von Krankenhäusern in vielen Einzelfällen zu prüfen, wird das Verfahren in einer Strukturprüfung gebündelt.
  • Unnötige Prüffelder im Bereich der neuen Pflegepersonalkostenvergütung werden vermieden.
  • Der Katalog für sog. „ambulante Operationen und stationsersetzende Eingriffe“ wird erweitert. Dadurch können die ambulanten Behandlungsmöglichkeiten in den Krankenhäusern künftig konsequenter genutzt und dem heute noch häufigsten Prüfanlass entgegengewirkt werden.
  • Eine Aufrechnung mit Rückforderungen der Krankenkassen gegen Vergütungsansprüche der Krankenhäuser ist künftig grundsätzlich nicht mehr zulässig.
  • Durch Einführung einer bundesweiten Statistik soll das Abrechnungs- und Prüfgeschehen transparenter werden.

Das Gesetz soll am 1. Januar 2020 in Kraft treten. Es bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrates.

 

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

Das könnte Sie auch interessieren

Aktuelle Seminar und Weiterbildungsmöglichkeiten

Kassenzulassung und die gesetzlichen Rahmenbedingungen (6 FP) Oktober 2019

TERMIN: Sonntag, 27. Oktober 2019
ORT: Lüdinghausen

Fehleranalyse, Beispiele, Diskussion
Egal wie viele Stempel und Unterschriften Sie sich von den verordnenden Ärzten auf die Verordnungsvordrucke geben lassen – die Abrechnungsstellen der Krankenkassen finden immer wieder neue Gründe, ungerechtfertigt die Rechnung zu kürzen.

Vorbereitungsseminar – sektorale Heilpraktikerprüfung Oktober 2019 (12 FP) – ausgebucht

TERMINE:
24. – 26. Oktober 2019
29. November – 1. Dezember 2019
17. Januar 2020 (Prüfung)
ORT: Bonn

Die Qualifizierung zum Sektoralen Heilpraktiker ist für Podologinnen und Podologen eine lohnenswerte Investition, die in der täglichen Praxis viele Vorteile mit sich bringt: Mit der eingeschränkten Heilpraktikererlaubnis sind Sie nicht mehr nur an ärztliche Verordnungen gebunden, sondern dürfen selbstständig Patienten behandeln. Diese Leistungen können Sie im Rahmen des Heilpraktikergesetzes (§1 HPG) mit privaten Krankenversicherungen oder direkt mit Patienten abrechnen. Im Vorbereitungsseminar von podo consulting werden die prüfungsrelevanten Themen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen intensiv behandelt und geübt.

Das diabetische Fußsyndrom aus Sicht der Posturologie (6 FP) November 2019

TERMIN: Samstag, 9. November 2019
SEMINARORT: Münster

Die Posturologie als „Medizin der Ursachen“ wurde Anfang der 80er Jahre in Frankreich wieder entdeckt und wird seitdem intensiv erforscht und erfolgreich angewandt, in den letzten Jahren auch in vielen anderen Ländern sowie in Deutschland. Es handelt sich um eine wirkungsvolle Regulationsmethode bei Fehlhaltungen und ihren Folgen wie Schmerzen und Beschwerden des Kopfes, des Rückens, der Fußgelenke etc.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du dich damit einverstanden.

Schließen